21 Tage ohne Smartphone – für viele Jugendliche (und Erwachsene) kaum vorstellbar. Zehn Schüler:innen aus dem zweiten Jahrgang der HLA Graz-Eggenberg haben genau das freiwillig ausprobiert. Neben fünf Hauptteilnehmer:innen nahmen weitere an der Light-Version teil, andere als Kontrollgruppe. Besonders bemerkenswert: Die Teilnahme erfolgte auf eigene Initiative – ein freiwilliges Engagement, das großen Respekt verdient.
In einer Zeit, in der über Social-Media-Verbote unter 16 Jahren diskutiert wird und uns allen bewusst ist, wie sehr das Smartphone unseren Alltag bestimmt, war dieses Experiment vor allem eines: ein Selbstversuch zur Selbsterkenntnis. Das Smartphone ist heute Wecker, Wetterbericht, Fahrplan, Stundenplan, Kamera, Musikplayer, Spielkonsole und Kommunikationszentrale in einem. Gerade deshalb stellte das bewusste Weglegen des Geräts vom 4. bis 24. März eine besondere Herausforderung dar: Die Teilnehmer:innen mussten ihren Alltag neu strukturieren, auf digitale Begleiter verzichten und alternative Wege finden, sich zu organisieren.
In der Vorbereitungsphase meldeten sich die Schüler:innen bei den Lehrkräften an, erhielten alle Informationen zum Ablauf sowie ihre Teilnahme-Codes für das österreichweite Projekt. Ein Fragebogen zu möglichen Langzeiteffekten wird noch folgen – wir sind gespannt, welche Einsichten und Veränderungen diese 21 Tage mit sich bringen.

